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Benjamin (auch Ben oder Ebeni) ist ein Afrikanischer Elefantenbulle in der Réserve Africaine in Thoiry (Département Yvelines) westlich von Paris. Hier lebt er seit 22 Jahren. Zuerst mit zwei Kühen, dann allein und seit vier Jahren als Chef in einer Bullengruppe.


Geburt in Simbabwe[]

Benjamin wurde etwa 1984 in Simbabwe wild geboren.


In deutschen Parks: Hodenhagen und Tüddern[]

Er kam 1985 als Bullkalb in den deutschen Serengetipark Hodenhagen. Dort lebten damals die jungen Afrikanerinnen Veri und Maus (Mouse). Im Jahr von Benjamins Ankunft traf dort auch Diuna ein, die heute mit Maus (Mouse) zusammen auf Fuerteventura lebt. Benjamin blieb nur knapp drei Jahre in Hodenhagen und reiste dann weiter in den Safaripark Tüddern (Löwensafari) an der Grenze zu den Niederlanden. Dort hielt sich die Afrikanerin Kenia† auf, die mit ihm das letzte Jahr dort verbrachte. 1989 wurden beide Elefanten abgegeben, der Park schloss dann 1990.


Im belgischen Park Monde Sauvage Safari[]

Benjamin reiste daher zusammen mit Kenia† in den belgischen Monde Sauvage Safari in Aywaille (Provinz Lüttich). Beide waren dort die ersten Elefanten. Solange Benjamin sich dort aufhielt, waren sie auch die einzigen, da er schneller als geplant abgegeben werden musste. Er tötete im Monde Sauvage am 02.04.1995 den schottischen Elefantenpfleger Douglas Robertson, nachdem er dessen Befehle verweigert hatte[1], und wurde daher dringend in eine Haltung ohne direkten Kontakt zu den Pflegern abgegeben. Nur wenige Wochen nach diesem Vorfall verließ er Belgien Ende April 1995.


Im englischen Howletts Wild Animal Park[]

Benjamin wurde im Howletts Wild Animal Park aufgenommen und kam dort in eine größere Herde. Auch hielt sich dort ein anderer Bulle, der ältere Jums, auf. Einige Jahre nach Benjamins Ankunft wurden die ersten Kälber von Jums geboren. Auch Benjamin, hier Ebeni genannt, deckte die Kühe, genannt werden insbesondere Masa†, Tammi und Lara†. Beide Bullen kamen im Berichtsjahr 1998/1999 erstmals erkennbar in die Musth[2]. Leider blieben seine Deckversuche ohne Wirkung. Nur Jums zeugte in Howletts zahlreiche Kälber. Möglicherweise wegen Benjamins fehlender Zuchtperspektive wurde er erneut abgegeben, diesmal an den französischen Zoo Thoiry.


Im französischen Zoo Thoiry[]

Auch der Zoo Thoiry hoffte auf Nachwuchs. Nach Benjamins Ankunft am 02.10.2002 wurde er mit den beiden Kühen Marie† und Jenny† zusammengebracht, mit denen er sich gut verstehen soll. Allerdings stellten sich auch hier keine Nachkommen für ihn und seine beiden Begleiterinnen ein. So soll auch sein Sperma getestet worden sein, und es wird vermutet, er sei steril und werde gar nicht züchten können[3]. So hat sich Benjamin als Zuchtbulle nicht bewährt[4]. Die Elefanten leben vergesellschaftet mit Warzenschweinen im Zoo Thoiry.

Im Februar 2014 verstarb zuerst Marie† und am 31.Juli 2018 auch Jenny†.

Erst im August 2022 erhielt er wieder Gesellschaft. der junge, im Zoo Wuppertal geborene Bulle Moyo zog aus der Jungbullengruppe im Zoo Magdeburg in den Zoo Thoiry um. Es folgten Jabu im Jahr 2023 und Boten 2024.


Merkmale[]

Benjamin *1984 ist gut erkennbar an seinen breiten und kurzen Stoßzahnstumpen. Boten *2006 mit unterschiedlich langen Stoßzähnen Moyo *2013 noch recht dünne breit ausladende Stoßzähne Jabu *2013 wenig Stoßzahn

Weblinks[]


Einzelnachweise[]

Elefanten im Zoo Thoiry, Frankreich
Afrikanische Elefanten
Kühe: -
Bullen: BenjaminBoten (2006) • Moyo (2013) • Jabu (2013)
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