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Anfänge der Elefantenhaltung in ArnheimBearbeiten

Schon in den 20er Jahren wurden in Burgers Elefanten gehalten. Unter anderem erhielt der Zoo auch Elefantenbullen und Kühe von der KNIL der 'Königlichen Niederländisch-Indischen (Leger) Armee', welche auch Elefanten in Atjeh (Aceh) einer Provinz auf Sumatra in Indonesien unterhielt. Dokumentiert ist die Geschichte um die Kuh Isah†, die einige hundert Kilometer mit ihren Mahout bzw. Soldaten bis zum Verladehafen marschierte und später nach der langen Schiffsreise in Arnheim im Zoo ankam. Dort sich allerdings nicht mit einem anderen Elefanten Willy† verstand und daher weiterreiste in den benachbarten Zoo in Tilburg.


Übernahme der beiden Elefanten aus dem deutschen Safaripark TüddernBearbeiten

Am 28.April 1981 übernahm Burgers die zwei asiatischen Elefantenkühe aus dem insolventen deutschen Safaripark in Tüddern Pinky und Mabel†. Diese beiden Kühe waren ca. 18 Jahre alt und verstanden sich gut. (nach anderer Quelle war Pinky 15 Jahre alt)


Die zoogeborene Quimba, das ElefantenkalbBearbeiten

Der Tierhändler van Dyk hat im Jahre 1965 die am 10.05.1961 im Zoo Budapest geborene Elefantenkuh Kwimba† übernommen und am 16.Januar 1966 an den Zoo Burgers verkauft. Die Haltung von drei Elefanten ist oftmals problematisch, so auch in Arnheim. 1998 wurde Kwimba†, oft auch Quimba geschrieben, an den Zoo Pont-Scorff abgegeben. Sie verstarb dort sieben Jahre später am 20.Juni 2005.

Mit 39 Jahren ist auch Mabel† am 17.Juni 2002 verstorben und so wurde Winthida† zwei Monate später als Gesellschaft für Pinky in den Zoo geholt.

Ein Jahr später am 4.Oktober 2003 kam dann aus dem Zoo Riga in Lettland die recht selbstbewusste Rupa hinzu. Da auch diese Dreiergruppe sich nicht verstand, hat man Winthida† am 10.Oktober 2004 an den Artis-Zoo Amsterdam abgegeben. Da Winthida† schon vor ihrer Zeit in Arnheim ein Jungtier aufgezogen hatte, hielt man sie in Amsterdam wohl für eine passende Gesellschafterin der jungen Kuh Thong Tai, die im November 2003 aus Rotterdam geholt worden war. Sie war kurz zuvor dort vom Bullen Alexander gedeckt worden und war mit ihren ca. 14 Jahren, sie wurde am 14.4.1989 geboren, somit damals im besten Zuchtalter. Da Thong Tai einen etwas schwierigen und unberechenbaren Charakter hatte, war sie für eine Haltung im "direkt contakt" nicht geeignet. In Amsterdam war für Sie und das von ihr erwartete Jungtier eine sicherere Haltungsform möglich. Anfang September 2005 brachte Thong Tai das weibliche Kalb Yindee zur Welt.


Aufnahme von zwei CircuskühenBearbeiten

Am 27.Juni 2007 wurden die beiden im deutschen Circus Apollo beschlagnahmten Circuskühe Rekka† und Indra† übernommen. Zumeist standen die beiden Circuskühe auf der einen Hälfte der geteilten Außenanlage und die beiden Zookühe auf der anderen. Der Gesundheitszustand von Indra† verschlechterte sich und sie verstarb am 11.April 2009. So hatte man wieder eine ungeliebte Dreiergruppe an Elefantenkühen. Pinky versteht sich allerdings besser mit Rekka† als mit Rupa und somit wurde Rupa am 5.Mai 2011 zum Zoo Le Cornelle bei Bergamo (Italien) umquartiert.

Obwohl Pinky mit 54 Jahren recht betagt ist, kann sie sich immer noch als Leitkuh durchsetzen. Rekka ist zwar 7 Jahre jünger, hat aber als beschlagnahmte Circus-Elefanten-Kuh auch diverse Gesundheitsprobleme und so können sich die zwei gegenseitig unterstützen und einen ruhigen Lebensabend genießen.

Am 25.04.2019 wurde Rekka† eingeschläfert aufgrund nicht therapierbarer Altersleiden und am 23.08.2019 wurde Saba aus dem schwedischen Zoo Kolmården als zweite Kuh neben Pinky eingestellt. Mit 51 Jahren ist Saba nur 2 Jahre jünger als Pinky.

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