Dina†
Art Elephas maximus
Geschlecht Feminin.gif weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort unbekannt
Geburtsjahr 1975
Nachkommen -
EEP-Nummer 7507
Todestag und Sterberort 21.07.2019, Zoo-Safari Sa Coma

Dina† war eine Asiatische Elefantenkuh im Zoo-Safari Sa Coma auf Mallorca (Spanien).


Geburt und Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herkunft von Dina† ist nicht bekannt. Ihr Geburtsjahr wird mit 1975[1] bzw. 1973[2] angegeben.


Im Staatscircus der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 1980 kam Dina† (also mit etwa fünf Jahren) in den Staatscircus der DDR. Dort trat sie mit etlichen anderen Artgenossinnen in der Manege auf. Zu diesen gehörten u.a. die Kühe Saida†, Pitoly†, Marcella†, Indra†, Bombay†, Jana und Daisy. 1990 wurde der Zirkus unter Treuhandverwaltung gestellt und fungierte als Berliner Circus Union, die dann 1999 „abgewickelt“ wurde. In diesem Jahr wurden auch alle Zirkuselefanten abgegeben.


Im Zoo Antwerpen, Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fünf Elefantenkühe im Zoo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dina† kam mit Daisy sowie den Kühen Bombay† und Jana in den belgischen Zoo Antwerpen. Zunächst reisten Daisy und Jana am 19. Mai, ihnen folgten Bombay† und Dina† am 26. Mai. Bei ihrer Ankunft im Mai 1999 hielten sich gerade keine anderen Elefanten dort auf. Die beiden seit 1976 im Zoo Antwerpen lebenden Kühe Dora und Dumbo† hatten den Zoo 1998 verlassen. Aufgrund wachsender Reibereien wurden beide zuletzt getrennt gehalten. Dora wurde deshalb am 01.07.1998 an den französischen Zoo La Barben abgegeben, während Dumbo seit November desselben Jahres der Zucht wegen ein zweites Mal im Zoo Rotterdam eingestellt war. So waren die vier Zirkuskühe einige Zeit unter sich, ehe Dumbo† Ende August 1999 zurückkehrte und die Elefantenanlage voller Artgenossinnen vorfand. Es stellte sich bei ihr auch kein Nachwuchs ein, und die fünf Kühe lebten mehrere Jahre in Antwerpen. Am 03.07.2003 gingen Bombay† und Jana gemeinsam in den Zoo Amiens, wo Bombay† 2005 gestorben ist.


Nur noch zu dritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dumbo† lebte nun einige Jahre weiterhin mit Daisy und Dina† zusammen. Die Planungen des Zoos Antwerpen gingen allerdings weiterhin in Richtung Zuchtbemühungen, und so wurde entschieden, die beiden nicht mehr züchtenden Kühe Daisy und Dina† abzugeben, um statt dessen eine junge Elefantenfamilie nach Antwerpen zu holen[3]. Daher reisten die beiden Kühe im Juni 2006 ebenfalls nach Frankreich, und zwar in den nahe der Grenze gelegenen Zoo de Maubeuge. Sie machten Platz für die Kühe Khaing Phyo Phyo† und Yu Yu Yin und Khaing Phyo Phyos† Tochter May Tagu aus dem Port Lympne Wild Animal Park.


Im Zoo Maubeuge, Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in Maubeuge wurde die Anlage zunächst geräumt, bevor Daisy und Dina† dort ankommen konnten. Die seit jungen Jahren dort allein gehaltene Asiatenkuh Birma wurde im Januar 2006 an den Zoo Chester abgegeben. Dort blieb sie nur drei Jahre und kehrte im April 2009 nach Frankreich zurück in den Touroparc Romanèche, wo sie nun der Kuh Laxmi† Gesellschaft leistet. Daisy und Dina†, die früheren Zirkuselefantinnen, leben nun zu zweit im Zoo de Maubeuge. Die beiden werden als unzertrennliche Freundinnen („les deux amies inséparables“) bezeichnet[4]. Die dortige Anlage ist etwa 1.400 m² groß[5]. In Maubeuge erhielten die Kühe auch ein medizinisches Training, um bei Behandlungen und Fußpflege eine Anästhesie zu umgehen[6].


Leben in der Zoo-Safari Sa Coma auf Mallorca, Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daisy und Dina† reisten Mitte März 2014 in den Elefanten-Spezial-Containern mit dem Sattelschlepper der holländische Tiertransport-Firma Ekipa von Zoo de Maubeuge und später auf der Fähre nach Mallorca. Nach Angaben der Zooleitung sollen sie dort später noch mit einem Bullen zusammen in dem zweiteiligen nachgebessertem Außengehege leben. Zum Besuchergraben hin wurden Stahlpfähle mit Schaukelseilen montiert.

Nach Informationen auf der Facebookseite des Safariparks Zoo-Safari Sa Coma ist sie am 21.July 2019 verstorben. Als Ursachen werden Leberprobleme und Blutarmut genannt.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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