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Kreeblamduan
Kree 20070909
Bedeutung Blütenblatt
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Thailand
Geburtsjahr 1984
Nachkommen (1,0 unbenannt† (12.06.2017))
Charakter ernergisch
EEP-Nummer 8316

Kreeblamduan ist am 16.09.2006 zusammen mit vier anderen Kühen - Chumpol†, Tong Koon, Maejaruad und Laongdaw - aus dem „Ayutthaya Elephant Palace & Royal Kraal“ aus Bangkok nach Köln gekommen. Sie wurde 1984 in Thailand geboren.

Kreeblamduan ist die Leitkuh und zugleich die größte der thailändischen Kühe. Sie ist sehr verträglich im Umgang mit den anderen Tieren in der Herde und kümmert sich viel um die Jungtiere. Beim Zusammentreffen zwischen den Thailänderinnen und den anderen Kühe kam es zunächst zu einem Kampf mit Thi Ha Phyu um die Stellung als Leitkuh.

Kreeblamduan ist ein großes, schlankes Tier und zu erkennen an Flecken mit fehlender Pigmentierung hinter den Augen. Sie hat behaarte Kopfwülste, breite Streifen mit fehlender Pigmentierung an den Ohrrändern und einen langen Schwanz mit dicker, vollständiger Quaste.

Obwohl Kreeblamduan bei der Auseinandersetzung mit Thi Ha Phyu verloren hatte und danach den zweiten Rang einnahm, ist sie anscheinend doch inzwischen zur neuen Leitkuh der Kölner Elefantengruppe aufgestiegen.


Erster Nachwuchs im Zoo KölnBearbeiten

Kreeblamduan hat am 12.06.2017 ein Bullkalb geboren, das vierte im Jahr 2017 im Zoo Köln geborene Bullkalb. Vater ihres Nachwuchses ist der Kölner Bulle Sang Raja.

Das Jungtier war am Morgen des 12.06.2017 zunächst nicht aufzufinden, Kreeblamduan war bei der morgendlichen Ankuft der Pfleger mit der restlichen Herde zusammen und verhielt sich normal. Als in der Halle ein Stück Eihaut gefunden wurde, wurde Kreeblamduan in ihre Box geführt, wo blutiger Vaginalausfluss festgestellt wurde. Die Pfleger suchten nun die gesamte Anlage ab, fanden aber zunächst keine Anzeichen einer Geburt. Schließlich wurde ein junger Bulle hinter dem Zwangsstand in der Ecke stehend gefunden, sein Maul war noch verschleimt.

Weder die Herde noch Kreeblamduan zeigten Interesse an dem Jungtier. Nachdem Kreeblamduan das Kalb in der Halle ignorierte, wurden die beiden in der Box separiert. Kreeblamduan trat das Jungtier jedoch weg, wenn es trinken wollte. Nach einer leichten Sedierung der Elefantenmutter konnte das Kalb von den Tierpflegern zum Trinken angesetzt werden.

Das Elefantenhaus wurde geschlossen und zwei Pfleger blieben rund um die Uhr bei Mutter und Kalb, um beim Aufbau einer Mutter-Kalb-Bindung und der Versorgung des Jungtiers zu unterstützen, da Kreeblamduan dem kleinen Bullen nur in Gegenwart der Pfleger das Trinken erlaubte. Der Zoo hoffte im Falle bleibender Ablehnung die "Adoption" durch eine andere Kuh und rechnete notfalls mit einer Handaufzucht.

Am 17.06.17 wurden Kreeblamduan und ihr Kalb in der Halle mit Laongdaw und Marlar und ihrem Kalb Moma zusammengeführt, in der Hoffnung, dass die beiden anderen Kühe das Bullenkalb umsorgen würden. Zunächst stellten sich auch erste Erfolge ein. Marlar ließ das Bullenkalb zwar nicht wie zuvor erhofft bei sich trinken, aber Laongdaw gelang es, das Jungtier zum Trinken zu Kreeblamduan zu führen.

Am mächsten Tag jedoch, dem 18.06.17, brach der kleine Bulle plötzlich zusammen und konnte nicht mehr aufstehen. Bei genauer Untersuchung wurde eine eitrige Nabelentzündung entdeckt. Da der Kreislauf des Jungbullen sehr schnell versagte, musste er eingeschläfert werden. Vermutlich hat Kreeblamduan dieses Problem des Kalbes schon direkt nach der Geburt gespürt und wollte daher keine Bindung zu dem todgeweihten Kalb aufbauen. Bei der anschließenden Obduktion des Kalbes wurde einen Defekt am Herzen gefunden, was das Verhalten der Elefanten dem Jungtier gegenüber erklärt.

LiteraturBearbeiten

  • Kreeblamduan - Blütenblatt, "Steckbrief" in: Christiane Rath: Die Elefanten zu Köln, 2008, S. 40.

WeblinksBearbeiten

Elefanten im Zoo Köln
Asiatische Elefanten
Kühe: Shu Thu Zar | Kreeblamduan | Tong Koon | Maejaruad | Laongdaw | Marlar (2006) | Bindi (2012)
Bullen: Bindu | Sang Raja | Rajendra (2011) | La Min Kyaw (2016) | Moma (2017) | Kitai (2017)
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