FANDOM


Das 164 ha große Areal in Aywaille wurde 1975 von dem Flugkapitän Joseph Renson erworben. Er gründete hier in der Nähe von Spa und Banneux einen für Touristen attraktiven Safaripark. Aufgrund der Ölkrise und abspringenden Investoren wird der Park in Etappen realisiert. Zuerst werden Nashörner und Flußpferde präsentiert, 1989 wurde mit Ben und Kenya† das erste Elefantenpaar vom insolventen deutschen Safaripark Tüddern gekauft.

Negativ in den Schlagzeilen kam der Park aufgrund von 3 spektakulären Unfällen. Im Mai 1982 stürzte eine Brücke über die Höhle der Löwen ein und ein Tourist wurde von den Löwen gerissen, der zweite schwer verletzt. Im April 1995 wurde der schottische Elefantenpfleger Douglas Robertson von dem Elefantenbullen Ben getötet und in 2013 entkam ein wertvoller Schneeleopard aus seiner nachlässig, unsicher gebauten Anlage und musste erschossen werden. Viele Tierschutzverbände protestierten daraufhin.

Monde Sauvage ist in erster Linie ein Safaripark in dem die Besucher mit dem eigenen Auto oder mit einem parkeigenen Zoozug entlang des Weges den größten Teil des Parkes erkunden. In Afrika sehen sie Elefanten, Nashörner, Gnus, Giraffen, Zebras, Antilopen, Strauße und Watussi-Rinder im asiatischen Bereich werden Trampeltiere, Kiangs, Nilgaus, Yaks, Zebus, indische Büffel und u.a. Hirschziegenantilopen gezeigt.

Hernach führen vom Parkplatz Wanderwege zu diversen Gehegen und Wiesen. In Südamerika werden Tapire, Lamas, Guanakos, Capybaras, Maras und Nandus gezeigt. Bisons, Stachelschweine, Präriehunde und Cattas sind nicht zu übersehen. Große Volieren mit Teich für Reiher, Ibisse und Co. sowie viele Großkatzen, Bären und Wolfsarten.

Schimpansen, Orang-Utans, Gibbons, Lemuren und Krallenaffen findet man ebenso wie eine Papageien-Show und eine Greifvogel-Demonstration mit gut zwanzig Raubvogelarten. Gut besucht wird auch die Seelöwen-Show und der Kinderspielplatz neben dem Bauernhoftieren Schafe, Ziegen, Esel und Ponys.

Der Stall für Dickhäuter wurde innen mehrfach umgebaut und nachgebessert. Nach der tödlichen Attacke von dem Elefantenbullen Ben, wurde dieser nach England abgegeben. Fünf Jahre später am 15.April 2000 konnte dann der Bulle Afrique von der belgischen Circusfamilie Bouglione übernommen werden. Er wird im geschützten bzw. ohne Kontakt gepflegt und die Elefanten haben einen gesichertes ummauertes Areal und dürfen somit nicht mehr in der ganzen afrikanische Savanne umherstreifen.

Am 10.November 2004 kam vom Zoo Wuppertal die 23-jährige afrikanische Elefantenkuh Wankie, leider hat der seinerzeit 20-jährige Bulle Afrique auch mit ihr nicht gezüchtet. Am 2.Oktober 2012 ist die andere Kuh Kenya† verstorben. Seitdem, also die letzten 6 Jahre, lebt nur dieses Elefantenpärchen im Safaripark.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.