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Saida
Saida2
Art Elephas maximus
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsjahr ca. 1973
Nachwuchs Salvana (1996)
Enkel Püppi† (2017)
EEP-Nummer 8705

Saida ist eine Asiatische Elefantenkuh im Zoo Leipzig.

Weg nach Leipzig Bearbeiten

Bei Saida handelt es sich um ein Wildfang, weswegen sowohl das Geburtsjahr als auch der Geburtsort nicht bekannt sind. Es wird angenommen, dass sie im Jahr 1973 in Thailand oder in Indien geboren wurde.

1975 wurde sie nach Alicante in einen Zoo gebracht und wurde dort bis 1987 gehalten. Am 14. und 15. April 1987 zog sie gemeinsam mit ihrer Freundin Thura†, bei welcher es sich ebenfalls um einen Wildfang handelte, in den Tierpark Hagenbeck, welcher sich in Hamburg befindet.

In Hamburg wurde sie von den Elefantenbullen Hussein†, welcher im Jahr 2012 verstarb, gedeckt und brachte 1. Juli 1996 mit Salvana ihren ersten und bisher einzigen Nachwuchs zur Welt.


Leben in Zoo Leipzig Bearbeiten

Beweggründe Bearbeiten

Im Zoo Leipzig kam die Leitkuh Rhani† nicht mehr ihrer eigentlichen Aufgaben nach. Deswegen herrschte in der Leipziger Gruppe Unruhe und die rangniedrigste Hoa wurde von den anderen Kühen immer wieder attackiert.

Aus diesen Grund suchte der Zoo Leipzig eine neue Leitkuh und fand sie in Saida. Für Saida sprach neben ihren Alter auch ihre Körpergröße, da sie die meisten anderen Elefantenkühe um etwa einen halben Meter überragt.


Umzug Bearbeiten

Saida1

Saida

Am 19. April 2006 verließ sie gemeinsam mit ihrer Tochter Salvana den Tierpark Hagenbeck und zog in den Zoo Leipzig. Dort lebten sie zusammen mit den Elefantenkühen Don Chung, Hoa, Rhani† und Trinh. Zudem lebte der Elefantenbulle Mekong auch im Leipziger Zoo.


Nachwuchs Bearbeiten

Nach fünf gemeinsamen Jahren in Leipzig, holte der Tierpark Hagenbeck die Saidas Tochter Salvana zurück. Weitere Jungtiere nach Salvana konnte Saida nicht bekommen. Es wird vermutet, dass eine Steinfrucht, also ein abgestorbenen Fötus in ihrem Körper, die Ursache dafür sein könnte. Prinzipiell scheint eine weitere Trächtigkeit trotz des Vorhandenseins einer Steinfrucht in manchen Fällen möglich zu sein. Dies kann der Fall sein, wenn eine günstige Lage der Steinfrucht im Uterus eine weitere Einnistung eines Fötus ermöglicht und auch keine Infektion auftritt. Ein Beispiel dafür ist ihre gute Freundin Thura†, welche trotz Steinfrucht erneut trächtig geworden ist.

Zum Zeitpunkt des Umzugs in den Tierpark Hagenbeck war Saidas Tochter Salvana von Naing Thein trächtig. Am 21. April 2012 gebar sie eine Totgeburt. Im Jahr 2017 gebar sie mit Püppi ein lebendiges Elefantenkalb, welches aber nach neun Tagen starb.


Aktuelle Situation Bearbeiten

Nach dem Umzug ihrer Freundin Thura† bildet sie gemeinsam mit ihr eine eigene Elefantengruppe. Zuerst gehörte auch die Rani, die Tochter von Thura† zu der Gruppe. Nachdem Saida Rani aber angegriffen hat, wurde Rani in die große Elefantengruppe integriert. Zudem gehört zu den Leipziger neben den Bullen Naing Thein seit 2015 auch der in Leipzig geborene Bulle Voi Nam. Am 26.11.2019 verstarb ihre Freundin Thura†. Saida hatte noch Gelegenheit sich von ihr zu verabschieden. Wie es nun mit Saida weitergeht ist fraglich, da sie nicht mit den anderen Kühen in Leipzig vergesellschaftet werden kann. Denkbar wäre eine Rückholung ihrer Tochter Salvana, welcher man gleichzeitig eine weitere Zucht ermöglichen könnte.

Elefanten im Zoo Leipzig
Asiatische Elefanten
Kühe: Saida | Trinh | Don Chung | Hoa | Rani (2009)
Bullen: Naing Thein | Voi Nam (2002)
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