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'''Schöpfi''' ist die einzige [[Asiatischer Elefant|asiatische]] [[Elefantenkuh]] im [[Zoo Dresden]]. Sie stammt aus Assam/Indien, wo sie etwa 1959 geboren wurde. Seit dem 7.10.1960 lebt sie in Dresden.
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'''Schöpfi''' war zuletzt die einzige [[Asiatischer Elefant|asiatische]] [[Elefantenkuh]] im [[Zoo Dresden]] in einer Gruppe von [[Afrikanischer Elefant|Afrikanern]]. Sie stammte aus Assam/Indien, wo sie etwa 1959 in einem Arbeitscamp geboren wurde. Seit dem 07.10.1960 lebte sie in Dresden. Benannt wurde sie nach dem früheren Dresdener Zoodirektor Albin Schöpf.
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Sie war die größte Elefantenkuh der fünfköpfigen [[Herde|Gruppe]] in Dresden mit einer Rückenhöhe von 2,53 m. Sie wog zuletzt 3050 kg und besaß eine deutliche Hautdepigmentierung auf Grund ihres fortgeschrittenen Alters.
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1990 bekam sie die Elefantenpocken, an der ihre Freundin, die bisher vorletzte Asiatin in Dresden namens Bombay im selben Jahr auch starb. Schöpfi selbst überstand die Krankheit.
   
Sie ist die größte Elefantenkuh der fünfköpfigen [[Herde|Gruppe]] in Dresden mit einer Rückenhöhe von 2,53 und sie wiegt 3070 kg. Sie besitzt eine deutliche Hautdepigmentierung auf Grund ihres fortgeschrittenen Alters.
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Als älteste Kuh in Dresden war sie die [[Matriarchin]], besaß aber keine feste soziale Bindung zu den anderen, den drei Afrikaner-Kühen [[Drumbo (Dresden)|Drumbo]], [[Mogli (Dresden)|Mogli]] und [[Sawu]] sowie Drumbos Bullkalb [[Thabo-Umasai]]. Gegenüber Menschen hatte sie allgemein eine gute Natur, besaß jedoch bedingt durch ihr zunehmendes Alter ein verstärktes Ruhebedürfnis, weshalb sie auch von dem 2006 geborenen [[Kalb]] [[Thabo-Umasai]] genervt war.
   
Als älteste Kuh in Dresden ist sie die [[Matriarchin]], besitzt aber keine feste soziale Bindung zu den anderen. Gegenüber Menschen hat sie allgemein eine gute Natur, besitzt jedoch bedingt durch ihr zunehmendes Alter ein verstärktes Ruhebedürfnis, weshalb sie auch von dem 2006 geborenen [[Kalb]] [[Thabo-Umasai]] genervt ist.
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Im Oktober 2009 feierte der Dresdener Zoo Schöpfis 50. Geburtstag, im Januar hatte sie sehr starke Beschwerden an den Füssen, insbesondere eine Entzündung, so dass sie ohne Schmerzen nicht mehr stehen konnte. Am 03.02.2010 wurde sie deshalb eingeschläfert.
   
 
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==Weblinks==
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*[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2293748 Artikel in der Sächsischen Zeitung zu ihrem 50. Geburtstag mit einem Foto von Schöpfi als Einjährige].
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*[http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=6090&showNews=637581 Nachricht von Schöpfis Tod mit Kurzfilm].
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*[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2379557 Nachruf in der Sächsischen Zeitung auf www.sz-online.de].
  +
*[http://www.mdr.de/sachsen/7062619.html Todesmeldung beim MDR mit Filmbericht].
 
[[Kategorie:Zoo Dresden]]
 
[[Kategorie:Zoo Dresden]]
 
[[Kategorie:Kuh]]
 
[[Kategorie:Kuh]]

Aktuelle Version vom 14. Januar 2017, 00:37 Uhr

Schöpfi †
Schoepfi6
Geschlecht Feminin weiblich
Mutter unbekannt
Vater unbekannt
Geburtsort Indien (Assam)
Geburtsjahr ca. 1959
Nachwuchs kein
Sterbeort Zoo Dresden, Dresden
Todestag 03.02.2010

Schöpfi war zuletzt die einzige asiatische Elefantenkuh im Zoo Dresden in einer Gruppe von Afrikanern. Sie stammte aus Assam/Indien, wo sie etwa 1959 in einem Arbeitscamp geboren wurde. Seit dem 07.10.1960 lebte sie in Dresden. Benannt wurde sie nach dem früheren Dresdener Zoodirektor Albin Schöpf.

Sie war die größte Elefantenkuh der fünfköpfigen Gruppe in Dresden mit einer Rückenhöhe von 2,53 m. Sie wog zuletzt 3050 kg und besaß eine deutliche Hautdepigmentierung auf Grund ihres fortgeschrittenen Alters.

1990 bekam sie die Elefantenpocken, an der ihre Freundin, die bisher vorletzte Asiatin in Dresden namens Bombay im selben Jahr auch starb. Schöpfi selbst überstand die Krankheit.

Als älteste Kuh in Dresden war sie die Matriarchin, besaß aber keine feste soziale Bindung zu den anderen, den drei Afrikaner-Kühen Drumbo, Mogli und Sawu sowie Drumbos Bullkalb Thabo-Umasai. Gegenüber Menschen hatte sie allgemein eine gute Natur, besaß jedoch bedingt durch ihr zunehmendes Alter ein verstärktes Ruhebedürfnis, weshalb sie auch von dem 2006 geborenen Kalb Thabo-Umasai genervt war.

Im Oktober 2009 feierte der Dresdener Zoo Schöpfis 50. Geburtstag, im Januar hatte sie sehr starke Beschwerden an den Füssen, insbesondere eine Entzündung, so dass sie ohne Schmerzen nicht mehr stehen konnte. Am 03.02.2010 wurde sie deshalb eingeschläfert.

WeblinksBearbeiten

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